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Wie arbeite ich mit einer Waschschleuse? PDF Drucken E-Mail

Durch den Einsatz einer Waschschleuse wird die Arbeit effizienter. Sie müssen nicht mehr jede Schaufel von Hand mit der Waschpfanne auswaschen. Die Wasserkraft übernimmt einen Teil der Arbeit. Die von uns entwickelten und weitgehend von Hand gefertigten Napfschleusen eignen sich bestens für das Finden von Waschgold (Goldflitter) aber auch körnigem Gold (Nuggets). Im Angebot stehen die Mini-Napfschleuse, welche zum prospektieren gedacht ist. Durch die geringen Abmessungen von 16 x 60 cm eignet sie sich auch fürs Reisegepäck. Die Napfschleuse ist das Standartmodell. Dank den Abmessungen von 27.5 x 80 cm kann eine Person mehrere Stunden damit Arbeiten. Die etwas längere Maxi-Napfschleuse 27.5 x 95 cm erfüllt alle Wünsche. Mit diesem Gerät können bis zu 2 Personen mehrere Stunden arbeiten.

Funktionsprinzip:

Gummimatte/Teppich Streckmetall

Die Wasserströmung bildet hinter jeder Rippe und in jeder Öffnung des Streckmetalls einen Wirbel, welcher den leichten Sand heraushebt und die Schwermineralien und das Gold in den Teppich absinken lässt. Der obere, mit Gummimatte ausgelegte Teil der Schleuse ermöglicht eine laufende Erfolgskontrolle, weil sich in diesen Rippen nicht viel Sand ablagert. Im unteren Teil sammeln sich die meisten Schwermineralien und das Gold an. Diese Aufteilung erlaubt ein langes Arbeiten ohne das gewonnene Gold wieder zu verlieren.

Im Fluss / Bach installieren:

Legen sie einen flachen Stein in das Flussbett, damit das Wasser ca. 8 cm über den Stein strömt. Auf diesen Stein können sie nun das obere Teil der Schleuse legen. (Die Verschlüsse sind immer unten.)

Als zweiten Schritt sollte man das untere Ende der Schleuse mit geeigneten Steinen unterlegen, so dass die Schleuse mit leichtem Gefälle im Wasser liegt. Sollte die Schleuse instabil im Fluss liegen, kann man oben links und rechts 2 grosse Steine an den Seiten anlegen, dass die Schleuse festgekeilt wird.

Anwenden:

Geben sie den goldhaltigen Kies mit der Schaufel dosiert in den oberen Teil der Schleuse oder in den Trichter. Die Wasserströmung wird nun den Kies über das Streckmetall und die Rippen durch die Schleuse schwemmen. Steine mit einem Durchmesser von mehr als 5 cm. sollten von Hand aus der Schleuse entfernt werden. Sollten sich hinter den Rippen grössere Mengen Sand ansammeln oder verlässt der Kies die Schleuse nicht, ist die Wasserströmung oder das Gefälle zu klein. Die Zwischenräume im Streckmetall weden nicht geleert und das Gold kann nicht im Teppich oder in der Gummimatte aufgefangen werden.

Video:

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Ist die Strömung richtig eingestellt, sollte nach ca. 2 Minuten die grösste Fläche des Streckmetalls wieder sichtbar sein und die Schleuse kann die nächste Schaufel Kies aufnehmen. Wenn die Schleuse optimal läuft, können sie mehrere Stunden arbeiten ohne den mit Schwermineralien angereicherten Sand zu entnehmen!

Leeren ( Cleanup):

Lassen sie die Schleuse nach Beendigung der Arbeit noch einige Minuten im Wasserstrom. Der Sand wird sich nochmals reduzieren und das Auswaschen erleichtern. Nachdem die Schleuse vorsichtig waagrecht aus dem Wasserstrom gehoben wurde, müssen zuerst die Verschlüsse gelöst werden und die Stahlrippen entfernt werden. Nun kann man das Streckmetall entnehmen und in einer mit Wasser gefüllten Waschpfanne abspülen. Als nächstens sollte der Teppich ebenfalls in der Waschpfanne gründlich gespült werden. (Es ist möglich den Teppich in mehrereTeile zu schneiden um ihn einfacher auszuspülen.) Stellen sie als letztes die Schleuse mit einer Ecke in die Waschpfanne und schwemmen sie den verbliebenen Sand vorsichtig in die Waschpfanne.

Zusammenbauen:

Bauen sie die Schleuse in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen. Achtung: damit die Schleuse wieder zuverlässig funktioniert, muss das Streckmetall unbedingt richtig eingebaut werden > auflackierter Pfeil zeigt in Flussrichtung, siehe auch Skizze ganz oben.

Zubehör:

Höhere Rippen: Bei den Napfschleusen und Maxi-Napfschleusen ist der Halterost standartmässig mit 10 mm hohen Querrippen ausgerüstet. Dies ermöglicht einen optimalen Strömungsverlauf, auch wenn nur eine schwache Strömung vorhanden ist. Möchten sie die Schleuse in Flüsse mit scharfkantigen, groben Steinen und körnigem Gold einsetzen, empfehlen wir die Schleuse mit 20 mm hohen Rippen nachzurüsten. Diese können ohne Werkzeug unter die Standartrippen geklemmt werden. > erhältlich im 3er Set für die Napfschleuse oder im 4er Set für die Maxi- Napfschleuse.

Der Trichter ist zu der Napfschleuse und Maxi-Napfschleuse erhältlich. Er kann ohne Werkzeug am oberen Ende der Schleuse aufgesetzt und mit Exzenterverschlüssen fixiert werden. Mit dem Trichter kann bei Bächen mit geringem Wasserlauf das Wasser besser in die Schleuse geleitet und die Strömungsgeschwindigkeit gesteigert werden. Der Kies wird direkt in den Trichter gegeben und wird schon vor der eigentlichen Waschschleuse aufgetrennt. Der Wasserlauf in der Schleuse beruhigt sich und das Gold wird schon im Bereich der oberen Rippen festgehalten.